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Entdecken Sie in diesen Fallstudien von info/matik, wie wir unseren Kunden das Leben erleichtert haben, und was uns und die Technikwelt gerade begeistert.

Access Performance – Migration des Backends auf SQL Server

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Kundenprofil

Eine etablierte Access‑Lösung diente einem mittelständischen Unternehmen der Stundenerfassung und ‑auswertung. Mit der Zeit wuchsen Datenmenge und Benutzerzahl deutlich, wodurch Abfragen immer länger dauerten und der tägliche Betrieb spürbar ausgebremst wurde.

Problemstellung

Die zentrale Stundentabelle umfasste rund zwei Millionen Einträge. Mehrere Nutzerinnen und Nutzer arbeiteten gleichzeitig über ein Netzlaufwerk, was zu Abfragezeiten von weit über einer Stunde führte. Ziel war es, die Performance deutlich zu verbessern, ohne das vertraute Access‑Frontend aufzugeben.

Lösungsbeschreibung

Das Access‑Backend wurde auf den Microsoft SQL Server migriert. Abfragen wurden analysiert und – wo sinnvoll – in Stored Procedures überführt. Parallel entstand ein Konzept, das den bewährten Access‑Client erhält und die Datenbankzugriffe auf die neue Server‑Architektur ausrichtet. Berichte und Masken wurden entsprechend angepasst, damit sich der gewohnte Arbeitsablauf nahtlos fortsetzt.

Technische Umsetzung

Die Migration der Daten erfolgte mit dem von Microsoft bereitgestellten Migrationswerkzeug (siehe https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=54255) von Access zu SQL Server. Für performante Zugriffe kamen Stored Procedures zum Einsatz. Zusätzlich wurde mit verknüpften Abfragen gearbeitet; hierfür entstand eine kleine Hilfsschicht, um Parameter komfortabel in diesen Abfragen zu setzen. Berichte wurden überarbeitet und die Datenvalidierung geschärft, um konsistente Ergebnisse sicherzustellen.

Bewertung

Die Maßnahmen zeigten deutliche Wirkung: Abfragezeiten sanken von mehr als einer Stunde auf unter zwei Minuten. Der Zugriff ist stabiler, paralleles Arbeiten funktioniert zuverlässiger und die Auswertungen stehen wesentlich schneller bereit.

Ausblick

Als nächster Schritt bieten sich weitere Tuning‑Maßnahmen an – etwa gezielte Indizes, zusätzliche Stored Procedures für häufige Auswertungen sowie Monitoring, um mögliche Engpässe früh zu erkennen.

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